Datenschutzerklärung
Stand: 25. Oktober 2026
Kurz gesagt
- Ich speichere nur, was SpeiseKarte zum Funktionieren braucht.
- Keine Werbung, kein Tracking, keine Analysedienste, keine Inhalte anderer Anbieter (Schriften, Karten, Videos).
- Nur ein Cookie, für die Anmeldung. Die Speisekarte im Netz setzt gar keins. Deshalb gibt es keinen Cookie-Banner.
- Ich verkaufe keine Daten. Sie gehen nur an den Dienstleister, den ich für den Betrieb brauche (Abschnitt 8).
1. Verantwortlich
Dr. Martin ZurmühlHurstwiesenweg 5, 69242 Mühlhausen, Deutschland
E-Mail: datenschutz@zurmuehl.info · Telefon: +49 160 90432839
Ich betreibe SpeiseKarte als Privatperson. Einen Datenschutzbeauftragten gibt es nicht; er ist nicht vorgeschrieben.
2. Testbetrieb und Demo-Zugang
SpeiseKarte läuft zurzeit als Testbetrieb. Neue Betriebe lege in der Regel ich an; Mitglieder kommen über eine Einladung des Inhabers dazu.
Für Vorführungen gibt es einen Demo-Zugang mit einem Beispielbetrieb. Ihn nutzen mehrere Personen mit demselben Benutzernamen und Passwort: Was du dort einträgst, sehen alle anderen, die gerade im Demo-Zugang sind. Jede Nacht um 4 Uhr wird der Beispielbetrieb zurückgesetzt; dabei wird alles gelöscht, was im Laufe des Tages eingetragen wurde, und alle Anmeldungen am Demo-Zugang enden. Bitte trage dort nichts Persönliches ein.
3. Dein Konto
Wenn ich einen Betrieb für dich anlege, du selbst einen anlegst oder eine Einladung annimmst, speichere ich deinen Benutzernamen, deinen Namen, deine E-Mail-Adresse, dein Passwort (nur als scrypt-Hash, niemand kann es lesen), wann das Konto angelegt wurde, und je Betrieb deine Rolle (Inhaber, Verwaltung, Mitarbeit oder Nur sehen).
Zu jeder Anmeldung speichere ich, von welcher Art Gerät sie kommt (etwa „iPhone“ oder „Mac“, aus der Kennung des Browsers abgeleitet), wann sie begann und wann das Gerät zuletzt da war. So siehst du unter „Mein Konto“, wo du angemeldet bist, und kannst ein verlorenes Gerät abmelden.
Passkeys sind zurzeit ausgeschaltet. Sind sie an und richtest du einen ein, speichere ich nur seinen öffentlichen Schlüssel, einen Namen, wann er angelegt und zuletzt benutzt wurde, und einen Zähler, an dem sich kopierte Schlüssel erkennen lassen. Fingerabdruck oder Gesicht verlassen dein Gerät nie.
Lädt ein Inhaber jemanden ein, speichere ich bis zur Annahme den Namen, den er für die Person eingetragen hat, die Rolle und wer eingeladen hat. Erstellt ein Inhaber einen Link für ein neues Passwort, speichere ich, wer ihn erstellt hat.
Wer im Betrieb was sieht: Alle Mitglieder sehen Namen und Rolle der anderen. Die Inhaber sehen dazu die Benutzernamen und ob eine bestätigte E-Mail-Adresse eingetragen ist, nicht die Adresse selbst.
Wozu: damit du dich anmelden und mit deinem Betrieb Speisekarten führen kannst. Die E-Mail-Adresse ist für das Zurücksetzen des Passworts und für Sicherheitshinweise gedacht, nie für Werbung. SpeiseKarte schickt dorthin: einen Link zum Bestätigen der Adresse (nach der Registrierung, nach einer Einladung und nach einer neuen Adresse; er gilt 7 Tage und nur angemeldet mit deinem Konto), einen Link für ein neues Passwort, wenn du ihn unter „Passwort vergessen?“ anforderst (nur an eine bestätigte Adresse), und einen Hinweis, wenn dein Passwort oder deine Adresse geändert wurde (an die bisherige Adresse). Versand siehe Abschnitt 8. Andere Mails verschickt SpeiseKarte nicht.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Erfüllung des Nutzungsvertrags). Ohne Benutzername, Name, E-Mail-Adresse und Passwort lässt sich beim Anlegen eines Betriebs oder mit einer Einladung kein Konto anlegen.
4. Was ein Betrieb speichert
Gespeichert wird, was ihr eintragt: der Name des Betriebs, die Speisen (Nummer, Name, Beschreibung, Kategorie, Merkmale, Allergene und Zusatzstoffe, Preis), die Liste der Kategorien, die Allergene und Zusatzstoffe mit ihren Kürzeln, Texte für die Karte, die Karten selbst (die letzten 20, einstellbar, und die veröffentlichte) samt der Angabe, wer eine Karte angelegt hat, ein Logo, eine eigene Word-Formatvorlage (mit dem Namen der hochgeladenen Datei) und die Einstellungen: Name auf der Karte, Anschrift, Links zu Impressum und Datenschutzerklärung des Betriebs, Fußzeile und der Link zur Getränkekarte in KellerLog.
Eine hochgeladene Excel-Mappe wird gelesen, aber nicht als Datei aufgehoben; gespeichert werden nur die übernommenen Speisen, Kategorien und Allergene.
Das sehen alle Mitglieder des Betriebs; was sie ändern dürfen, hängt von ihrer Rolle ab. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
5. Die Speisekarte im Netz
Inhaber und Verwaltung können eine Karte veröffentlichen. Sie ist dann ohne Anmeldung für alle sichtbar, die den Link oder den QR-Code haben; Suchmaschinen sollen sie nicht aufnehmen. Darauf steht, was der Betrieb dafür eingetragen hat: Name und Logo, die Speisen mit Beschreibung, Allergenen und Preisen, die Anschrift und die Links zu Impressum und Datenschutzerklärung des Betriebs. Namen von Mitgliedern stehen dort nicht.
Wenn du als Gast die Karte öffnest: Die Seite setzt kein Cookie, führt kein JavaScript aus und lädt nichts von anderen Servern. Für den Betrieb zählt SpeiseKarte nur, wie oft die Karte an einem Tag geöffnet wurde, als eine Zahl je Tag; IP-Adresse, Gerät oder Uhrzeit werden dafür nicht gespeichert. Abrufe von Linkvorschauen (etwa in Messengern) und Suchmaschinen zählen nicht mit.
Für den Inhalt der Karte ist der Betrieb verantwortlich; für Fragen zu seinen eigenen Daten gilt seine Datenschutzerklärung, die er unten auf der Karte verlinken kann. Rechtsgrundlage für die Zählung: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (der Betrieb möchte wissen, ob seine Karte genutzt wird).
6. Getränkekarte aus KellerLog
KellerLog ist eine weitere App, die ich betreibe; Betriebe führen dort ihre Weine und Getränke. Trägt ein Inhaber den Link seiner veröffentlichten KellerLog-Getränkekarte ein, holt der Server von SpeiseKarte diese öffentliche Seite höchstens einmal pro Minute ab und zeigt sie unter „Getränke“ neben der Speisekarte. Dein Browser nimmt dabei keine Verbindung zu KellerLog auf, und KellerLog erfährt nichts über dich. Für KellerLog gilt dessen eigene Datenschutzerklärung.
7. Auf deinem Gerät
-
Ein Cookie (
speisekarte_session) hält dich angemeldet: 60 Tage oder bis du dich abmeldest. Auf dem Server liegt nur ein Hash davon. - Gerätespeicher (localStorage): wer angemeldet ist und eine Kopie der Daten des Betriebs samt Logo, damit du Karten auch ohne Netz ansehen und drucken kannst. Beim Abmelden löscht die App die Anmeldung und die Kopie des Betriebs, in dem du gerade bist.
- Zwischenspeicher der App (Service Worker): die Dateien der App, damit sie ohne Netz startet.
Das alles ist für den Dienst, den du nutzt, unbedingt erforderlich; dafür braucht es keine Einwilligung (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG). Nichts davon dient der Wiedererkennung über andere Seiten hinweg.
8. Server, Protokolle und Sicherung
Server: SpeiseKarte läuft auf einem gemieteten Server der Contabo GmbH, München, in einem Rechenzentrum in der EU. Contabo verarbeitet die Daten in meinem Auftrag (Art. 28 DSGVO).
Was der Server beim Aufruf sieht: Dein Browser schickt bei jeder Anfrage deine IP-Adresse und Angaben über sich mit (etwa Browser und Sprache). Ein Zugriffsprotokoll gibt es nicht.
- Beim Anmelden und Anlegen eines Betriebs merkt sich der Server die IP-Adresse im Arbeitsspeicher, um zu viele Versuche in kurzer Zeit zu bremsen (Schutz vor dem Erraten von Passwörtern). Es zählen nur Versuche der letzten 15 Minuten, beim Anlegen eines Betriebs der letzten Stunde; auf die Platte kommt die Adresse dabei nie, und ein Neustart vergisst sie.
- Ist die App kurz nicht erreichbar (etwa während eines Neustarts), schreibt der vorgeschaltete Webserver einen Eintrag mit IP-Adresse, Zeit, aufgerufener Adresse und den Angaben des Browsers in sein Fehlerprotokoll; Cookies stehen dort nicht.
- Geht in der App etwas schief, schreibt sie Zeit und Fehlermeldung in ihr Fehlerprotokoll, ohne IP-Adresse.
Beide Protokolle sind auf je 30 MB begrenzt, ältere Einträge fallen heraus. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an einem sicheren, funktionierenden Dienst).
Sicherung: Jede Nacht sichere ich die Datenbanken, also die Konten und alles, was die Betriebe gespeichert haben. Die Sicherung wird verschlüsselt, bevor sie den Server verlässt; den Schlüssel habe nur ich. Sie liegt bei Backblaze, Inc., San Mateo, USA, die nur verschlüsselte Daten sieht. Backblaze ist nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert, für das ein Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission gilt (Art. 45 DSGVO). Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (Schutz vor Datenverlust).
E-Mail-Versand: Die Mails zu deinem Konto (Adresse bestätigen, neues Passwort, Hinweise auf Änderungen) gehen über ein Google-Mail-Konto (Google Ireland Limited, Dublin). Google erhält dafür deine E-Mail-Adresse, deinen Namen, deinen Benutzernamen, den Namen deines Betriebs und gegebenenfalls den Link darin. Google kann Daten auch in den USA verarbeiten; Google ist nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert, für das ein Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission gilt (Art. 45 DSGVO). Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Nutzungsvertrag; den Link für ein neues Passwort forderst du selbst an).
Weitere Empfänger gibt es nicht. An Behörden gebe ich Daten nur, wenn ein Gesetz mich dazu verpflichtet.
9. Wie lange
- Konto: bis du mich bittest, es zu löschen. Entfernt dich ein Inhaber aus seinem Betrieb, endet nur deine Mitgliedschaft dort.
- Betrieb: bis der Inhaber mich bittet, ihn zu löschen; dann alles, was er gespeichert hat.
- Karten: die letzten 20 (vom Betrieb einstellbar zwischen 5 und 100) und die veröffentlichte; ältere löscht die App von selbst.
- Karte im Netz: bis der Betrieb sie zurückzieht oder ersetzt.
- Anmeldung: 60 Tage, beim Abmelden sofort.
- Links: zum Einladen und für ein neues Passwort 7 Tage, danach ungültig.
- Demo-Zugang: bis zum nächsten Zurücksetzen um 4 Uhr nachts.
- Fehlerprotokolle: je 30 MB, ältere Einträge fallen heraus (Abschnitt 8).
- Sicherung: Ältere Stände hebe ich bis zu sechs Monate auf. Gelöschtes ist danach auch aus der Sicherung verschwunden.
10. Deine Rechte
Du hast das Recht auf
- Auskunft über deine Daten (Art. 15 DSGVO),
- Berichtigung (Art. 16),
- Löschung (Art. 17),
- Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18),
- Datenübertragbarkeit, also deine Daten in einem gängigen Format (Art. 20),
- Widerspruch gegen Verarbeitungen, die auf berechtigtem Interesse beruhen (Art. 21).
Einiges geht direkt in der App: Name, E-Mail-Adresse und Passwort änderst du unter „Mein Konto“, dort meldest du auch Geräte ab. Den Katalog eines Betriebs lädt man als Excel-Mappe herunter, jede Karte als PDF oder Word. Ein Konto oder einen Betrieb löschen und alle gespeicherten Daten als Datei bekommen geht in der App noch nicht: Schreib dafür, und für alles andere, an datenschutz@zurmuehl.info; ich antworte innerhalb eines Monats.
Du kannst dich außerdem bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren (Art. 77 DSGVO), etwa bei der für mich zuständigen: dem Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-Württemberg, Lautenschlagerstraße 20, 70173 Stuttgart, www.baden-wuerttemberg.datenschutz.de.
11. Keine automatisierten Entscheidungen
Es gibt keine automatisierten Entscheidungen und kein Profiling (Art. 22 DSGVO).
12. Änderungen
Kommt etwas Neues hinzu, etwa Löschen in der App, passe ich diese Erklärung an. Das Datum oben zeigt den Stand.